Die Verabschiedung

Sie kann der Förderung der Trauerarbeit dienen

Unsere Erfahrung zeigt, wie wichtig es für Sie als Angehörige sein kann, den Verstorbenen noch einmal sehen zu können. Früher war die Aufbahrung und Totenwache ein ganz normales Ritual und wurde gemeinsam durchlebt. Auf diese Weise wurde der Tod ein wenig realer und so als solcher eher akzeptiert, auch in der Trauer um einen Angehörigen war man nicht auf sich gestellt.

Auch heute kann eine  Abschiednahme von der verstorbenen Person Ihre Trauerarbeit unterstützen. Diese ermöglichen wir  am offenen Sarg, aber auch am geschlossenen Sarg.

Natürlich ist es für Sie als Angehörige nicht leicht, auf einmal mit der Sterblichkeit konfrontiert zu werden. Emotionen sind dabei natürlich und sollten von Ihnen zugelassen werden.

Sie können dem Verstorbenen während der Abschiednahme in innerer Zwiesprache noch etwas mitteilen, was Sie ihm zu Lebzeiten noch gerne sagen wollten. Berührungen sind möglich und Sie können dem Verstorbenen noch etwas Gegenständliches „mit auf den Weg“ geben und in den Sarg legen.

Auch wenn es in diesem Moment Kraft kostet, eine  Abschiednahme ist ein wichtiger Schritt für Sie auf dem Weg zu einem Leben ohne den Anderen. Sie kann Ihnen helfen, den Tod des Anderen zu akzeptieren und dies ist die Bedingung für eine beginnende Trauerarbeit.  

Wir begleiten eine Abschiednahme in der Kapelle oder in der häuslichen Umgebung.

Wenn Ihr Angehöriger zu Hause verstorben ist, kommen wir nach Klärung der Sargauswahl  zu Ihnen und versorgen den Verstorbenen vor Ort hygienisch. Anschließend wird der Verstorbene mit persönlicher Kleidung oder einem Sterbehemd eingekleidet. Wenn Sie es wünschen, können Sie diese Schritte begleiten. Abschließend wird der Verstorbene in den Sarg gebettet. Ein Sarginnenschmuck mit Blumen und ein Handstrauß haben symbolischen Charakter. Sie zeigen die Verbundenheit, Wertschätzung und Liebe zum Verstorbenen. Während der Aufbahrung haben Sie nun Zeit, sich in Ruhe zu verabschieden. Erst wenn Sie dies möchten, wird der Sarg verschlossen und in unsere Räumlichkeiten überführt. Gesetzliche Vorgaben sind natürlich zu beachten.

Eine unmittelbare Abschiednahme ist nicht möglich, wenn von Ihnen eine Überführung sofort nach dem Tod Ihres Angehörigen gewünscht wird, ohne dass vorher ein Gespräch geführt wurde, oder, wenn eine unmittelbare Überführung  angeordnet wird. Dann nehmen wir die hygienische Versorgung in unseren Räumlichkeiten vor. Nach dem Gespräch mit Ihnen erfolgt dann die Einsargung in den von Ihnen gewählten Sarg.

Auch wenn Ihr Angehöriger in einer sozialen Einrichtung verstorben ist, haben Sie nicht immer die Möglichkeit, sich vor Ort von ihm zu verabschieden. Ebenso möchten angereiste Familienangehörige den Verstorbenen häufig noch einmal sehen.

Wir ermöglichen Ihnen daher auch eine Abschiednahme in der Kapelle. Der mit Kerzen beleuchtete Raum schafft eine würdevolle Atmosphäre für die letzte Begegnung. Im vertrauten Rahmen naher Angehöriger ist es für Sie beispielsweise möglich, für den Verstorbenen  Kerzen zu entzünden. Auch andere kleine Symbolhandlungen können Sie aktiv mitgestalten.

Sie können sich so viel Zeit nehmen, wie sie möchten, und sich in Ruhe verabschieden. Wenn Sie die Kapelle verlassen haben, wird der Sarg verschlossen und verbleibt bis zur Trauerfeier am nächsten Tag in der Kapelle.

Kontakt



Bestattungshaus Krüger-Schön

Inh. Frank Krüger
Zum Rahn 2
29556 Suderburg
Tel. +49 (0)5826 / 29 7

29576 Barum
Tel. +49 (0)5806 / 980 231