Die Erdbestattung

Sie ist die traditionelle Bestattungsart

Die klassische Erdbe­­­­stat­tung mit einem Sarg war lange Zeit die bedeu­tends­te Bestat­tungs­­­­­­­­­art in unserem Kultur­­­­­kreis und leitet sich aus der seit Jahrtausenden im Judentum, Christentum und Islam gebotenen Bestattungsform her. Sie beinhaltet durch ihre Rituale wichtige Botschaf­ten für die Hinter­b­­­­lie­­­­­be­­­­­nen, die sich positiv auf die Trauer­­­­­be­wäl­ti­­­­­gung auswirken können.

Bei einer Erdbestattung mit Sarg findet im Voraus eine Trauerfeier in der Friedhofskapelle statt. Man geht im Anschluss daran hinter dem Sarg her zum offenen Grab. Dort wird der Sarg dann beigesetzt.

Deutsche Bestattungsvorschriften schreiben für die Bestattung in der Erde die Verwendung eines Sarges vor. Dort ist auch die vorgeschriebene Ruhezeit geregelt, die in unserem Gebiet zwischen 20 und 35 Jahren liegt.
Für Erdbe­­­­­stat­tun­­­­­gen stehen auf allen Fried­hö­­­­­fen unter­­­­­schie­d­­­­­li­che Grabarten zur Verfügung und eine persönliche Gestal­tung der Trauerfeier mit individuellen Elementen ist möglich.

Jede Gemeinde hat für ihre Friedhöfe eine eigene Satzung und Gebührenordnung. Die Gebühren für ein Grab können daher sehr unterschiedlich sein.

Auch die im Anschluss dargestellten Grabarten sind nicht auf allen Friedhöfen gegeben.

Man unterscheidet hauptsächlich zwei verschiedene Grabarten: das Wahlgrab und das Reihengrab. Jedoch gewinnt auch das anonyme Grab zunehmend an Bedeutung.

Folgende Kriterien sollten Sie bei der Wahl einer Grabart bedenken:

  • Wunsch des Verstorbenen
  • Kosten des Grabes
  • Intensität der Grabpflege
  • Nutzungsdauer bzw. Verlängerungsmöglichkeit des Nutzungsrechts
  • Auswahlmöglichkeit und die damit verbundene Lage des Grabes
  • nicht anonym oder anonym
  • Größe des Grabes und die damit verbundene Möglichkeit weiterer Bestattungen auf dem Grab, z.B. des Ehepartners

 

Reihengrab

Bei Reihengräbern wird die Grabstelle nach einer festgelegten Reihenfolge vom Träger des Friedhofs vergeben. Somit haben Sie als Angehörige nur wenig Einfluss auf die Lage der letzte Ruhestätte. Fast immer sind Reihengräber Einzelgrabstellen. Die Gestaltung und Pflege der Grabstelle obliegt Ihnen als Angehörigen und ist ggf. von der Friedhofsverordnung in einem gewissen Rahmen vorgegeben.

Eine Verlängerung der Ruhezeit kann bei einem Reihengrab meist nicht erfolgen. Nach Ablauf der Ruhefrist wird die Grabstelle eingeebnet und steht dem Friedhof zur Neubelegung zur Verfügung. Reihengräber sind überwiegend kostengünstiger als Wahlgräber (Quelle: www.erdbestattung.de – Grabarten).

 

Wahlgrab

Bei einem Wahlgrab können Sie als Angehörige sich die Grabstelle aussuchen und somit über die Lage der Grabstelle entscheiden. Es ist die individuellste Form eines Grabes für eine Erdbestattung. Die Auswahl erfolgt im Beisein eines Friedhofsmitarbeiters. Ein Wahlgrab kann ein-, zwei- oder mehrstellig sein, sodass beispielsweise der Ehepartner zu einem späteren Zeitpunkt auch in diesem Wahlgrab beigesetzt werden kann. Positiv zu bewerten ist, dass die Kosten für die Grabpflege und den Grabstein für ein Wahlgrab bei zwei Beisetzungen nur einmal anfallen. Bei einem Wahlgrab kann die Ruhezeit in der Regel nachträglich verlängert werden.

Auch die Pflege eines Wahlgrabes muss durch die Angehörigen gewährleistet werden. Dafür kann die Bepflanzung und Gestaltung hier individuell gewählt werden (Quelle: www.erdbestattung.de – Grabarten). Beide Grabarten sind auf den meisten Friedhöfen gegeben.

 

Anonymes Grab

Bei einer anonymen Erdbestattung wird der Sarg auf einem Friedhof ohne Anwesenheit von Ihnen als  Angehörigen beigesetzt  Auf einigen Friedhöfen erfolgt die Beisetzung in einer „Grünen Wiese”. Die einzelnen Grabstellen werden nicht gekennzeichnet. Es gibt auch die Möglichkeit, dass die Grabstelle zwar sichtbar ist, aber die persönlichen Daten des Verstorbenen nicht kenntlich gemacht werden. In jedem Fall entfällt die Grabpflege (Quelle: www.erdbestattung.de – Grabarten). In unserer Region kann solch eine anonyme Erdbestattung mit einem Sarg auf dem Waldfriedhof in Celle erfolgen. Eine weitere Möglichkeit der anonymen Beisetzung bietet die Seebestattung mit einer Urne.

 

Rasengrab

Das Rasengrab kann anonym oder teilanonym sein. Bei einem anonymen Rasengrab erfolgt die Beisetzung wie oben beschrieben an unbekannter Stelle auf einer Rasenfläche ohne Beisein von Ihnen als  Angehörigen. Das Grab wird nicht gekennzeichnet.

An der Beisetzung in ein teilanonymes Rasengrab dürfen Sie als  Angehörige teilnehmen. Das Grab wird mit einer eingelassenen Steinplatte gekennzeichnet, die mit dem Namen des Verstorbenen sowie dem Geburts- und Sterbedatum versehen wird. Eine Bepflanzung sowie Dekoration oder Steckvasen als Grabschmuck sind auch bei einem teilanonymen Rasengrab aus pflegerischen Gründen nicht zulässig.

Rasengräber bieten sich beispielsweise an, wenn die Grabpflege nicht gewährleistet werden kann, weil Sie als Angehörige nicht in der Nähe wohnen und eine Vergabe aus finanziellen Gründen nicht möglich ist. Für die Pflege des Rasens ist der Träger des Friedhofs verantwortlich (Quelle: www.bestattungen.de – Grabarten).

Kontakt



Bestattungshaus Krüger-Schön

Inh. Frank Krüger
Zum Rahn 2
29556 Suderburg
Tel. +49 (0)5826 / 29 7

29576 Barum
Tel. +49 (0)5806 / 980 231